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CSU'ler besuchten Walter Bauer GmbH & Co.KG in Niederrunding und zeigten sich beeindruckt

Preisgekröntes Mittelstands-Unternehmen

Runding/Niederrunding.
Gemeinsam mit dem CSU-Kreisverband Cham hatten der CSU sowie der JU-Ortsverband in Runding für Montag zu einer Besichtigung der Firma Walter Bauer nach Niederrunding eingeladen. Mit dabei waren neben MdL Gerhard Hopp und Landrat Franz Löffler als Direktkandidaten für den Land- bzw. den Bezirkstag, Listenkandidatin Rita Wellisch (Landtag) sowie der Rundinger JU-Vorsitzende Sven Schmuderer. Eingeladen waren auch Mitglieder und Interessierte.

Die Walter Bauer Unternehmensgruppe, „das sind über 230 motivierte und kompetente Mitarbeiter, die jeden Tag mit vollem Einsatz an der erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten arbeiten“, erklärte Chef Walter Bauer bei der Begrüßung. Seine Firma ist unlängst mit dem bayerischen Mittelstandspreis ausgezeichnet worden.

Seit der Gründung 2003 ist der Betrieb kontinuierlich gewachsen und hat sich als ein attraktiver Arbeitgeber etabliert. „Als Familienunternehmen sind Ehrlichkeit, Bodenständigkeit und Vertrauen die Grundlage unseres täglichen Handelns“, versicherte Bauer.

Nicht ohne Stolz merkte er an, dass die Firmennachfolge gut geregelt sei, denn seine beiden Söhne sind bereits voll in die Unternehmensführung integriert. Zum einen sei das Florian Bauer, Bauingenieur und zum andern Matthias Bauer, ebenfalls Bauingenieur und Wirtschaftsingenieur. Beide seien mit der Prokura ausgestattet.

Besonders wichtig für den Betrieb seien auch die weiteren Prokuristen Günther Schönberger, den Bauer humorvoll als „alten Fuchs“ bezeichnete, und Thomas Ruhland, Projektleiter sowie Oberbauleiter, „und der bringt den Jungen viel bei“, so Bauer, und erinnerte kurz: „Es gab mal eine Zeit, da waren die Leute 50 oder 55, und keiner wollte sie mehr haben. Trugschluss! Genau umgekehrt läuft es. Jetzt ist es Gott sei Dank wieder anders. Die Alten müssen den Jungen was beibringen. Jung und Alt passt bei uns“, versicherte der Firmenchef.

Florian Bauer startete dann mit der Firmenpräsentation mit den fünf Geschäftsbereichen Tief- und Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Netzbau, Wohn- und Gewerbebau sowie Werkstattservice. Als Vorreiter im Glasfasernetzbau ist die Firma bereits seit 20 Jahren tätig. „Wir sind für Kunden regional und überregional in ganz Deutschland im Einsatz. Außerdem konnten wir unser Know-how bereits bei internationalen Bauvorhaben in Dänemark und Schweden unter Beweis stellen. Unsere Projekte mit höchster Qualität fertigzustellen, ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich“, so Florian Bauer.

Die Größe des Unternehmens verdeutlichte ein Blick in den Maschinenpark mit sechs Horizontalbohrgeräten, 34 Lastwagen, 90 Transportern und Pkw, 57 Baggern, 23 Ladern und einem Saugbagger. Letzterer sei der erste Saugbagger im Landkreis mit vielen Anwendungsbereichen, Absaugen von Aushub, Kies, Schotter, Frostschutz, Einsatz auf Tiefbaustellen und Baugruben bei Engstellen, Arbeiten im Wurzelbereich und gezieltes Freilegen von Fremdleitungen. Der Saugbagger hat mit 510 PS eine Saugleistung von 7500 L/Min bei einem Behälterinhalt von acht Kubikmetern, so Bauer.

Im Wohn- und Gewerbebau werden eigene Baugebiete erschlossen und vermarktet. Einer der wichtigsten Kunden der Firma sei die Deutsche Telekom, die dem Unternehmen Bauer beste Referenzen zuordnen. 2024 sei der Neubau eines Bürogebäudes geplant. Darauf angesprochen, wie es denn auf dem Arbeitsmarkt aussieht, informierte Walter Bauer, dass die Firma auf die Vier-Tage-Woche umgestellt habe. Dies fänden speziell die Jungen gut, und es sei auch ein wichtiger Punkt, wenn es um weitere qualifizierte Mitarbeiter gehe, die zudem auch die guten Verdienstmöglichkeiten zu schätzen wüssten. Die Besucher zeigten sich stark beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

Bei Kanapees und Getränken startete ein Round-Table-Gespräch über Landes- und Bundespolitik. „Es ist schon beeindruckend, dass Walter Bauer vor gut 20 Jahren als Einmann-Unternehmen gestartet ist“, stellte MdL Hopp fest. Er habe vieles davon miterlebt, denn er wohne nur einen Katzensprung entfernt in Perwolfing.

„Anderen weit voraus“.